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Versteckte Thames-Abenteuer abseits der Touristenströme
Die Themse wie ein echter Londoner erleben
Günstige Thames-Aktivitäten mit Wow-Effekt
Abenteuer auf der Themse: Neue Zugangsregeln und Rekord-Wasserqualität
Mit der vollständigen Inbetriebnahme des London Tideway Tunnels – auch als „Super-Abwasserkanal“ bekannt – hat sich die Situation am Fluss grundlegend gewandelt. Dieses gigantische Infrastrukturprojekt fängt nun 95 % des Mischwassers ab, das früher ungefiltert in die Themse floss. Das Ergebnis ist die beste Wasserqualität für Kajakfahrer und Stand-up-Paddler seit über einem Jahrhundert. Allerdings wird der Zugang zu den Geheimnissen des Flusses nun strenger kontrolliert. Die Port of London Authority hat die Anzahl der jährlichen Genehmigungen für das Mudlarking – die Suche nach historischen Schätzen am Ufer – auf 4.000 limitiert. Da die Warteliste bereits über zehntausend Namen umfasst, ist der einzige verlässliche Weg zur Erkundung der Uferzone mittlerweile die Teilnahme an geführten Touren durch lizensierte archäologische Organisationen. Auch der Pendlerverkehr auf dem Wasser wird grüner: Die ersten vollelektrischen, emissionsfreien Fähren haben auf wichtigen Routen ältere Schiffe ersetzt und bieten nun eine lautlose und abgasfreie Verbindung zwischen Canary Wharf und Rotherhithe.
Die beste Zeit für eine stille Themse
Die regulären Lizenzen für die Uferzone sind nun strikt auf 4.000 pro Jahr begrenzt und werden nicht mehr automatisch verlängert. Da die Warteliste für 2026 außergewöhnlich lang ist, empfiehlt es sich, eine Tour bei einem registrierten Anbieter zu buchen, da diese über die notwendigen Gruppenlizenzen verfügen.
Ja, nach der offiziellen Inbetriebnahme des Thames Tideway Tunnels Anfang 2026 ist der Fluss deutlich sauberer. Das System verhindert nun, dass bei starken Regenfällen zig Millionen Tonnen ungeklärter Abwässer in den Fluss gelangen.
Wanderer sollten für 2026 längerfristige Umleitungen an der Temple Footbridge bei Marlow sowie in der Nähe von Goring einplanen, da dort umfangreiche Instandsetzungs- und Erosionsschutzarbeiten stattfinden. Zudem gibt es eine zeitweilige Sperrzone am Ufer zwischen der London Bridge und Cannon Street.
Verfasst vom Redaktionsteam von London Tours & lizenzierten lokalen Experten.
Letzte Aktualisierung: 23/02/26